Behandlung mit der "Fernbedienung" mit dem PeR-Y Rehabilator Patienten, bei denen entweder kein Eigenpotential an der erforderlichen Muskulatur gemessen werden kann oder deren Eigenpotentiale so gering sind, dass sie nach wenigen Bewegungen erschöpft sind, werden über die "Fernbedienung" behandelt. Ebenfalls bei Patienten die eine so ausgeprägte Spastik haben, das eine normale EMG Messung kaum oder gar nicht möglich ist. Hierzu holt man den fehlenden Impuls von der nicht betroffenen Seite. Der Patient löst dazu den Stimulationsstrom mit der gleichen Bewegung aus, die an der betroffenen Seite erwünscht wird, der dann über den contralateralen Reflexbogen die betroffene Seite innerviert. Über die ständige symmetrische Wiederholung bilden sich an der betroffenen Seite Eigenpotentiale, die dann wieder für eine direkte Behandlung genutzt werden können. Gleichfalls wird, so zeigt es unsere langjährige Erfahrung, durch den Einsatz dieser Methode, die Spastik weitestgehend gelöst, so dass nach einiger Zeit direkt an der betroffenen Seite behandelt werden kann. Der Zeitpunkt bis sich Eigenpotentiale bilden, oder eine Lockerung der Spastik erzielt wird, ist vom jeweiligen Patienten und der Stärke seiner Schädigung abhängig. In der Regel dauert es zwischen 5 und 15 Behandlungen. In den meisten Fällen liegt zwar genügend Eigenpotential vor, aber es können somit auch Patienten behandelt werden, die an einer schlaffen Parese ohne Eigenpotential oder an einer stark spastischen Parese, die eine Bewegung entgegen dem spastischen Muster unmöglich macht, behandelt werden. Diese Art der Fernbedienung ist weltweit einzigartig. NCT wird unterstützt vom 50 plus verlag |